STARFOX FANFICTION

Author/in: Dark Marine
Titel: Dunkelheit im Herzen




Kapitel 1: Tor zur Welt


Es war sehr ruhig im Lylat System... zu ruhig. Vor drei Jahren besiegte ein junges Team von Piloten den ehemaligen Wissenschaftler Andross und dessen Armee. Venom war nunmehr ein unbewohnter Planet voller dunklen Kräfte und Ruinen von epischen Ausmaßen. Jetzt war es nunmehr die Heimat eines einsamen Einsiedlers... eines Überlebenden... einer alleingelassenen Seele...

Die Einsamkeit in Person... mit einem gebrochenem Herzen... welche nach dem Licht der Freundschaft und Liebe dürstet... Qualen und Schmerzen, die einfach nicht aufzuhören schienen... ohne jegliche Identität... nur sein Name und seine grausamen Erinnerungen sind ihm noch geblieben.

Doch jetzt...


Drei Jahre nach der Niederlage Andross´

Es ist sehr heiß in der Innenstadt von Corneria. Der Himmel ist wolkenlos und die Sonne strahlt mit all ihrer Kraft. Die Geschäfte verzeichnen große Gewinne und die Bevölkerung gönnt sich eine feuchte Abkühlung im See. So auch das Starfox-Team...

Nur noch einer treibt sich noch in den leeren Straßen herum. Eine schwarz gekleidete Person, mit einer langen Kutte...

Sie war auf der Suche nach etwas. Sie fuhr durch die Straßen mit einem großen Geländewagen und wollte ES finden... den Schlüssel zur Gesellschaft, in die Gemeinschaft... zu Freundschaft und Liebe. Die Person konnte die Einsamkeit nicht mehr länger ertragen... sie zerfrisst seine Seele, durchlöchert sie, umnebelt und verstümmelt sie.

Diese Person hieß Jan. Läuft schon seit der Niederlage von Venom nur noch mit einem schwarzem Anzug mit blutrotem Schulterpanzer... noch keiner hat jemals gesehen, was sich unter dem gehörnten Helm verbarg. Er wollte unbedingt erfahren, wie es ist, in der Nähe von anderen Personen zu sein. Daher nahm er Kurs auf das Hauptquartier der Armee. Aber was soll er denn bei der Vorstellung sagen? Würden sie jemanden einstellen, welcher auf Venom lebt? Auf dem Planeten, wo einst ein größenwahnsinniger Wissenschaftler sein Unwesen trieb? Er musste sich etwas einfallen lassen...

Nun kam er an das Gebäude an. Es war hoch und anscheinend bis zum letzten Fleck gereinigt. „Hm...“, brummte Jan mit tiefer Stimme und warf seine Kutte ab. Er ging zögernd an die Tür und wollte sie öffnen... doch er geriet in Schwierigkeiten... seine Hand kämpfte gegen den Versuch an, die Türklinke zu berühren. Jan spürte seine deutliche Angst in sich. Was würden sie bei seiner Erscheinung sagen? In dieser Gestalt würden alle vor Angst schreiend weglaufen... die Soldaten würden ihn umgehend in Ketten legen, wo Jan dann den Gefängnistrakt erwarten würde. Er nahm seine letzten Kräfte zusammen und wollte zur Türklinke greifen, als sie von der anderen Seite hinuntergezogen wurde. Jan sprang entsetzt und beinah panisch zurück, als die Tür aufging. Ein gut aussehender Fuchs mit grüner Kleidung und Fliegerjacke kam hinaus. Jan erstarrte zur Salzsäule. Der Fuchs ihm gegenüber aber auch, als er Jan mit seinem furchteinflößenden Anzug sah, welcher gut um einen Kopf größer war als er. „Äh... guten Tag...“, meinte der Fuchs zögernd. „Habe ich Sie vielleicht erschreckt?“ Jan jedoch stand immer noch da. Er bekam keinen Ton hinaus und wollte schon weglaufen, als sich die Person endlich zum Weitergehen entschied. „Komischer Kauz...“, meinte sie hinter ihm und als Jan das hörte, senkte er deprimiert den Kopf. Was war er nur für ein Idiot. Er hätte ihn wenigstens mal begrüßen können... „Das war doch dieser Fox McCloud, der Cheffe vom Starfox-Team...“, hatte Jan bemerkt... er stand immer noch für eine Weile da... jedoch fühlte er sich beobachtet. Als er dies nun spürte, sprang er in einen Busch... er zog den Anzug aus und versteckte sie. Als er nun wieder herauskam, musste er feststellen, dass er Fox sehr ähnlich sah. Nur mit dem Unterschied, dass seine Augen braun und das sein Hemd und Fliegerjacke schwarz waren. Er öffnete hektisch die Tür und trat ins Gebäude ein...


„Wir werden dich beobachten, Freundchen...“

          

 

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