STARFOX FANFICTION

Author/in: Dark Marine
Titel: Dunkelheit im Herzen




Kapitel 4: Teamgeist


Der nächste Tag... 9:00 Morgens...

Die legendäre Great Fox, Mutterschiff des Starfox-Teams, flog hoch über die Häuserdächer hinweg...

Im Inneren war es ganz still... bis im Schlafraum der Wecker klingelte und das vierköpfige Team aus dem Schlaf gerissen wurde.

„Verdammt noch mal, wieso jetzt schon aufstehen, ich möchte noch gern weiter schlafen...“, murmelte Slippy, der Frosch mit übernatürlichen technischen Fähigkeiten, und wälzte sich um. Fox jedoch stand langsam auf und zog sich sein grünes Hemd und die Fliegerjacke an. „Nicht pennen, aufstehen, wir müssen zum General.“ „Was will er denn diesmal von uns?“, fragte Peppy, ein alter Hase und Kriegsveteran noch im Aufstehen, „Er hat uns schon lange nicht mehr zu sich gerufen.“ „Genau das ist es ja eben...“, meinte Falco. Dieser blau gefiederte Falke ist ein hervorragender Pilot und kann sogar Fox übertreffen. Allerdings liegt sein Problem in der mangelnden Team-Fähigkeit, er bewältigt am liebsten alles allein. „Wenn der General etwas von uns will, dann ist es jedes Mal besorgniserregend.“ Just in diesem Moment erschien im Holo-Projektor des Raumes die Gestalt vom General. „Guten Morgen Jungs, ich hoffe, dass Ihr gut ausgeschlafen seid.“ „Naja, mehr oder weniger, Herr General Pepper...“ „Ich erwarte Euch genau in einer Stunde in meinem Büro, ist das klar?“ „Yes Sir!“ Fox trat an den Projektor heran. “Worum geht es eigentlich? Grenzwache? Piratenüberfall?“ „Negativ. Wir haben wieder fremde Aktivitäten auf Venom registriert.“ Das Team wurde allmählich nervös. „Haben die immer noch nicht genug? Nach dem, was wir denen vor drei Jahren an Schaden zugefügt haben?“ „Anscheinend nicht. Jedenfalls werdet Ihr dazu beordert, nach Venom zu fliegen und die Gegebenheiten dort zu untersuchen.“ „Kein Problem, aber... wozu wollen Sie uns dann im Büro sprechen?“ „Also... wir haben wir einen jungen und erfahrenen Piloten unter Ihren Dienst gestellt.“


"Hahahahahaha, sehr witzig, Herr General! Wie oft wollten schon Möchtegern-Piloten in unser Team mitfliegen, nur um wieder in der Husky-Einheit zu landen? Soweit ich weiß, hatte jeder in der Husky-Einheit den Wunsch, in unser zu Team kommen. Hat wegen unzureichenden Leistungen nicht funktioniert, stattdessen bilden sie alle nun die Husky-Einheit. Gut, sie mögen gute Piloten sein, aber bis sie unser Niveau erreichen, dauert's noch eine Weile." Fox trug ziemlich dick auf... "Das meine ich ernst." Wenn Pepper sagt, dass er es wirklich ernst meint, dann ist es zu 100% reine Wahrheit. Aus diesem Grund legte Falco auch los: "Wieder einmal solch eine überstürzte Handlung!", platzte es aus Falco hervor, "Wie lange haben wir Ihnen schon gesagt, dass es unsere Sache ist, ob wir jemanden neu ins Team aufnehmen!" „Unterschätzt das neue Mitglied nicht, er ist ein hervorragender Pilot! Er fliegt schon seit langer Zeit.“ „Oha." Falco schien davon nicht gerade begeistert zu sein. „Wir wollen nicht wissen, wie lange der schon fliegt, sondern ob er es auch kann! Vielleicht waren es Zeiten voller Abstürze?“ Falco lachte über seinen Witz... die anderen aber nicht. „Jetzt mach mal halblang, Falco, wenn er wirklich schon solange fliegt, dann wird er es auch können.“ Er verstummte umgehend bei Fox´ Ermahnung. „Okay okay, ich bin ja schon ruhig...“ Der General fuhr fort: „Da wir die Sache nun abgeklärt haben, solltet Ihr Euch wohl besser auf dem Weg ins Büro machen. Das neue Mitglied wurde ebenfalls benachrichtigt, ich hoffe, Ihr nehmt ihn herzlich in Empfang. „Aber klar doch... bestimmt decken wir nachher einen Tisch und bereiten einen schönen Braten vor...“ Die Ironie darin war deutlich zu hören und Falco erntete böse Blicke von seinen Team-Kameraden. „Gut, wir machen uns dann mal auf dem Weg. Und Falco, rumore nicht rum, wenn wir unserem neuen Mitglied die Ehre erweisen, bei uns eintreten zu dürfen.“ „Ist ja gut, Fox, du bist der Boss.“ Sie wollten in den Hangar gehen, als der General noch ergänzte: „Seid nicht zu hart, er ist die Stille in Person...“ Mit diesen Worten verschwand er. „Die Stille in Person? Ist er vielleicht stumm?“, fragte Slippy in die Runde. „Keine Ahnung, aber wir werden den Hintergrund sicher dort im Büro erfahren.“, gab Peppy zur Antwort.

Als sie in ihren Arwings saßen und Kurs auf Corneria nahmen, landeten sie nach einer Flugzeit von etwa 10 Minuten in einiger Entfernung vor dem Hauptquartier der cornerianischen Streitkräfte. Vor dem Eingang bemerkten sie ein großes schwarzes Geländefahrzeug mit laufendem Motor.

„Unverschämtheit.“ Peppy war darüber verärgert. „Immer diese Umweltverschmutzer. Wir Piloten werden immer dafür beschimpft, mit unseren Fliegern die Luft zu verpesten und jetzt das!“ „Das stimmt...“, gab Fox zu bedenken. „Aber... hm... schönes Auto... so ein Prachtstück hätte ich auch gern... bestimmt ordentlich Power unter der Haube.“ „Der ist aber so laut!“ Das Team sah sich um, woher die Stimme eigentlich kam. Sie entdeckten General Pepper am Haupteingang. „Dieser Geländewagen brummt dermaßen laut, dass vernünftiges Arbeiten nicht möglich ist!“ „Ach General... waren Sie jemals in der Innenstadt, wenn alle mit ihren Fahrzeugen unterwegs sind? Ihre Trommelfelle werden ohne Ohrschützer mit einer Wahrscheinlichkeit von 75% platzen. Dagegen ist der hier noch das Summen einer Biene.“ Fox hat auch einen Wagen. Den hatte er von seinem Vater, als er 18 wurde. James hatte früher zu ihm gesagt: „Lieber ein kleines, umweltfreundliches Fahrzeug als ein großes marodierendes und umweltfeindliches Monster.“ Daher besitzt Fox nur einen Kleinwagen...

„Schon gut, kann auch daran liegen, weil man im Büro arbeitet, da kriegt man sämtliche Geräusche mit... von außen und von innen.“ „Ähm ja, vielen Dank für diese Vorstellung in Sachen Autotechnik und Lärm, wir müssen weiter... kommen Sie bitte in mein Büro.“ Sie betraten das Gebäude und sahen sich nun mit dem alltäglichen Papierkrieg konfrontiert. „Wissen Sie zufällig, wem der Wagen gehört? Theoretisch könnte man den Besitzer wegen Lärm und Umweltverschmutzung...“ „Ja, weiß ich.“, antwortete General Pepper, als wüsste er schon im Voraus, was sie fragen würden. „Dann würde derjenige schon längst in Untersuchungshaft sitzen und ich hätte Euch sofort nach Venom geschickt.“ Jetzt wusste das Team auch, wer der Verantwortliche war, stellten aber keine weiteren Fragen mehr, bis sie in der obersten Etage angelangt waren. General Pepper öffnete die Tür zu seinem Büro und sie traten ein. Er hielt sie an, sich auf die Stühle zu setzen. Einer war noch frei...

„Und? Wo ist das neue Mitglied?, fragte Fox neugierig. „Ich weiß es nicht. Er sollte eigentlich schon längst hier sein, er ist schon 5 Minuten zu spät.“ „Haben Sie ihn überhaupt schon gesehen?“ „Ja. Ein junger Mann, der...“ Er deutete mit seinem Kugelschreiber auf Fox. „...dir ähnlich sieht. Nur, dass er braune Augen und ein schwarzes Hemd trägt. Inklusive schwarze Fliegerjacke.“ „Wie bitte? Er soll mir ähnlich sehen?“ Die ganze Runde lachte auf. „Ja klar, jetzt wollen Sie uns noch erzählen, dass dieser „junge Mann“ die neueste Errungenschaft der Klon-Technik ist.“ „Nein.“, wehrte Pepper ab. „Er muss rein zufällig Ihre Kleidung erwischt haben.“ Schweigen... der General wurde allmählich ungeduldig. „Also wirklich, ich habe mir von diesem...“ Da ging die Tür schon auf und ein junger Fuchs, welcher Fox tatsächlich sehr ähnlich sah, kam hinein. Mit einer Handbewegung wollte er so etwas wie „Ich entschuldige mich vielmals, ich bin zu spät.“ sagen. Der Neue setzte sich tonlos auf dem freien Stuhl hin. „Ah, herzlich willkommen zur cornerianischen Armee, Herr Hermann!“ Er schüttelte dem Neuling erfreut die Hand. „Da Sie uns bewiesen haben, dass Sie mit Ihren hervorragenden Leistungen eine gute Unterstützung für unsere Luftwaffe darstellen, möchte ich Ihnen Ihr neues Team vorstellen. Das Starfox-Team...“ Das Gesicht des Neuen verbreitete sich zu einem freudenvollen Lächeln. „..., das beste Team, welches zu unserer Verfügung steht, stets bereit, das Lylat-System zu verteidigen. Sie stehen nun unter dem Kommando des Starfox-Teams.“ Fox hob als erster die Hand zur Begrüßung. „Herzlichen Glückwunsch zur Aufnahme in unser Team.“ Dann folgten Slippy und Peppy, welche den Neuen ebenfalls freundlich die Hand schüttelten. Zuletzt kam Falco, dieser wollte zuerst keine Anstalten machen, ihn zu begrüßen. Als er aber erneut die bösen Blicke von seinen Team-Kameraden sah, tat er es dennoch. „Herzlich willkommen in unser Team, viel Spaß, viel Erfolg und was weiß ich noch alles...“ Man konnte spüren, dass Falco ihn gar nicht gern willkommen hieß. Jetzt fragte Peppy aber nach seinem Namen. „Na, wie heißt du denn?“ Die Angst und das Zögern im Gesicht des Neuen nach dieser Frage waren unverkennbar gewesen. „Komm schon, wir möchten gerne wissen, wie du heißt.“, hakte Fox nach. Keine Antwort. Slippy schüttelte seufzend den Kopf, „Geht’s dir gut? Sollen wir vielleicht einen Arzt rufen?“ Jetzt nahm er ein Blatt Papier und einen Kugelschreiber. „Hm?“ Der Neue schrieb seinen Namen auf das Blatt und überreichte es General Pepper. „Ich heiße Jan Hermann...“, las dieser auf dem Blatt vor. „Na also... Jan.” Fox legte seinen Arm auf seine Schulter. „Komm, Jan. Wir zeigen dir, wie es bei uns läuft. So was hast du noch nirgendwo gesehen, das verspreche ich dir. Es wird dich umhauen.“ Jan lächelte Fox freundlich an und er ging mit seinen neuen Kameraden nach draußen. „Sooooooooo... dann wollen wir mal. Zuerst zeigen wir...“

BUMM!!!

Eine Bombe schlug neben ihnen ein. Die Explosion ließ sie zu Boden fallen. „Hey, was ist hier los?“ Der Himmel über ihnen war gefüllt mit Jägern, welche umgehend die Stadt angriffen. „Alle Mann zu den Arwings!“ Das Team lief umgehend zu den Arwings und starteten ihre Maschinen, ließen aber Jan stehen. Diese waren nun in der Luft, er aber stand hilflos am Boden, ohne jegliche Hilfe, ohne Waffe, ohne Fluggerät. Er fühlte sich jedoch nicht alleingelassen oder hilflos, nein, Zuversicht erfüllte ihn. Jan hatte keinen Arwing und auch keinen Armee-Flieger, aber dafür besitzt er etwas anderes... umgehend stieg er in sein Auto ein, legte einen raschen 180er auf den Asphalt und düste davon. Von oben konnte man ihn gerade noch mit seinem Wagen davonbrausen sehen. „Wow, der hat's aber eilig... hätte nie gedacht, dass solch ein schwerfälliges Teil dieses Tempo erreicht...“ „Nicht labern Falco, kämpfen!“ "Ist ja gut!" Als sich die gegnerischen Flieger näherten, sah das Starfox-Team verdutzt auf... es waren nicht die Gegner, die sie kannten... bei diesen Fliegern handelte es sich um cornerianische Armee-Flugzeuge. "Was zum... läuft die Armee etwa Amok?!? Das ist das erste Mal, dass sich unsere Verbündete gegen uns wenden!" "Hier stimmt etwas nicht, es gab noch nie einen Fall, wo Piloten verrückt gespielt haben... entweder irgendjemand hat diese Schiffe gestohlen und per Autopilot fliegen lassen, oder..."

Fox versuchte Funk-Kontakt mit den Jägern aufzunehmen... "Im Namen des Starfox-Teams, brechen Sie Ihren Angriff ab oder wir müssen uns leider gezwungen sehen, Sie vom Himmel zu holen! Ich wiederhole, brechen Sie Ihren Angriff ab!" Keine Antwort... stattdessen eröffneten sie das Feuer auf das Starfox-Team. "Na gut, wie es scheint, wollen sie es auf die harte Tour! Macht sie platt!" Die Konversation wurde jäh gestoppt, als sich plötzlich General Pepper zu Wort meldete. "Sind Sie wahnsinnig geworden?!? Das sind unsere eigenen Armee-Flieger!" "Ach was! Sie betrachten Schiffe, welche gerade die Stadt in Schutt und Asche legen, als eigene Armee-Jäger?" "Wie bitte?!? Das gibt’s doch gar nicht! Sie müssen scherzen!" "Nein, General. Erklären Sie mir dann bitte, wieso uns dann niemand per Funk antwortet." Jedoch wurde Fox in diesem Moment getroffen und das Funkgerät wurde durch die starke Erschütterung kurzzeitig lahm gelegt. "Mist!" Eigentlich waren die cornerianischen Jäger den Arwings deutlich unterlegen, aber diesmal sah es ganz anders aus. So schnell wie sie waren, ist es praktisch unmöglich, auch nur ernsthaften Schaden anzurichten. "Seit wann sind diese Dinger so wendig? Da muss jemand fleißig an ihnen rumgebaut haben..." Der verzweifelte Hilferuf Peppys aus dem Funkgerät ließ ihn aufhorchen. "Aaaargh, schafft mir die Kerle vom Hals! Hier kleben mir 2 Jäger dran, ich kann sie nicht ausmanövrieren!" "Schon unterwegs!" Falco heftete sich an Peppys Verfolger und nahm sie unter Beschuss, aber sie wichen fleißig dem Laserbeschuss aus. "Da hilft wohl nur..." "Mach schnell!" Er musste schon viele Treffer einstecken und sein Arwing befand sich auf dem besten Weg, zerlegt zu werden. "...nehmt DIES!!!" Zisch, eine Bombe wurde abgeschossen, welche aber die Gegner weit verfehlten. "Oooooh, Falco, das war ja wohl mehr als peinlich!" "Tut mir leid, war flüchtig..." "Dann schieß sie ab!" "Würde ich ja gern, aber diese Teufelskerle sind zu schnell!" "Neeeeeeeeeiiiiiiiin! So helft mir doch!" "Sorry Peppy, wir haben hier gerade dieselben Schwierigkeiten wie du..." Peppy versuchte alles: Loopings, scharfe Kurven und andere akrobatische Einlagen. Hoffnungslos... wie waghalsig die Manöver auch sein mögen: Die Gegner blieben dran. Als sich auch noch Flieger an Falco und Fox hefteten, war das Chaos perfekt.

Das Team hatte jetzt sehr schlechte Karten, es konnte den Gegnern nicht entkommen, während sie munter die Arwings durchlöcherten. "Fox, so tu doch was!" "Ich... kann... nicht..." Am schlimmsten traf es jedoch Slippy, er konnte fliegerisch mit den anderen nicht mithalten... was die Gegner allerdings zu wissen schienen, denn ganze 5 Jäger machten ihm das Leben schwer. Nicht mehr lange, und er war Geschichte. "Das war’s dann wohl für mich!"

Wie sehr er sich doch irrte... er staunte nicht schlecht, als er eine Rakete auf dem Schirm entdeckte. Aus Angst dachte er, sie würde Kurs auf ihn nehmen, aber das Schicksal schien es gut mit ihm zu meinen, als die Rakete tatsächlich in einen Jäger hinein flog und ihn und die anderen Jäger in einem riesigen Feuerball aufgehen ließ. Die Arwing wurde von der Explosion durchgeschüttelt, konnte aber gerade noch von Slippy unter Kontrolle gehalten werden. „Wow, was war das, verdammt?“ „Ich weiß es zwar nicht, aber diese Rakete war nicht von uns und auch nicht von den Armee-Fliegern! Wo ist unser Neuling eigentlich, hat er sich vielleicht irgendwo versteckt?“ „Ich wusste es!“, rief Falco laut aus, „Dieser Typ tut nur so, als wäre er der Superheld und dann wenn es brenzlig wird, haut er einfach ab!“ Direkt hinter ihm sah er ein riesiges Schiff fliegen, welches sogar immer noch größer wäre, wenn man alle vier Arwings zusammenpferchen würde.

Umgehend auf den Schirmen meldete sich Jan per Handbewegung. „Hehe, da haben wir uns aber wirklich getäuscht, nicht wahr?“, grinste Peppy. „Wo hast du das Schiff denn her, das ist ja so groß, dass es nicht durch die Häuserschluchten passen würde!“ Dies musste Jan nun einsehen, daher flog er in der Querhaltung durch die Schluchten, während seine drehbaren Bordgeschütze die Armee-Flugzeuge der Reihe nach auf den harten Boden der Tatsachen beförderten. „He, lass uns auch mal welche übrig!“, lachte Slippy, während er sich weiter durch die Häuserschluchten manövrierte. Da kam direkt ein Flugzeug auf ihn zu, aber er war nicht imstande, ihm noch auszuweichen. „Nein, er kommt direkt auf mich zu, wenn der mich erwischt, ist es aus mit mir!“ Die Rettung kam von der linken Seite, Jan rammte den Jäger einfach aus der Bahn und ließ einen feinen Regen von Schrottteilen auf die Straßen regnen. „Jaja, nicht verzagen, Jan fragen... vielen Dank, du hast mir erneut die Haut gerettet...“ Hermann grinste und flog einfach weiter durch die Schluchten. „Der Junge hat’s drauf!“, bemerkte Peppy. Falco jedoch ließ sich gar nicht davon beeindrucken... er schien immer wütender zu werden. „He, ist was?“ „Nein, mir geht’s gut, danke der Nachfrage!“ Die Armee-Jäger schienen nun ihren Kurs geändert zu haben, denn ein Großteil der feindlichen Flieger ließ von den Arwings ab und steuerte auf Jans Schiff zu. Diese waren zwar um einiges schneller, aber die Bordgeschütze drehten sich einfach nach hinten und schossen einen nach den anderen ab. „Hey, super!“ Drei Jäger kamen jetzt von Vorne auf Kollisionskurs, allerdings konnten die Geschütze sie nicht mehr rechtzeitig als Ziele erfassen... “Pass auf!”

BUMM!!!

Die drei Armee-Flugzeuge explodierten bei der Berührung, aber Jans Schiff schien nichts abbekommen zu haben. „Das ist... das ist doch nicht... möglich...“ Das Team staunte nun mit großen Augen über das, was sie gesehen haben. Ein Flieger hatte drei Kollisionen mit anschließender Explosion unbeschadet überstanden. So was sieht man nicht alle Tage. „Was für eine Höllenmaschine hast du denn da, entweder das Ding ist schwer gepanzert oder die Schutzschilde sind stark...“ Fox konnte einfach nicht glauben, dass es ein solches Schiff gab. Auch Jans Flugkünste beeindruckten ihn, es war bestimmt nicht leicht, einen großen Flieger durch die engen Schluchten zu manövrieren. Als sämtliche Gegner vernichtet wurden, landeten sie bei ihrem Hauptquartier des Starfox-Teams, am Rande von Corneria-City. Jan musste sein Schiff allerdings einige hundert Meter entfernt auf einer großflächigen Ebene landen, da seins schlichtweg zu groß war. Während der neue Pilot landete, betrat das restliche Team ihr HQ und setzten sich auf ein Sofa. Falco allerdings besetzte einen Sessel und verschränkte die Arme. Er sah sehr angesäuert aus. Slippy fragte: „Was hast du denn?“

Falco sagte erst mal nichts...


          

 

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