STARFOX FANFICTION

Author/in: Dark Marine
Titel: Dunkelheit im Herzen




Kapitel 10: Die Geschichte des Wolf-Squads


Kein Licht... kein einziger Lichtkegel... Finsternis... Dunkelheit... nichts war an diesem Ort zu sehen. „Uaaaaaaah... was... was ist geschehen? Wo bin ich?“ Jan wusste nicht, wo er sich genau befinden würde. Aber eins ist klar: Es war im Tempel. Vielleicht eine große Halle, majestätisch und mit vielen Kerzen zugestellt. Oder auch eine kleine dreckige Zelle... „Ist hier kein Licht oder wirkt das... moment... das war also kein Nervengift... oder... bin ich etwa... schon tot?“ Er sah nichts, aber seine Gliedmaßen konnte er wieder bewegen. Er versuchte aufzustehen... ohne Erfolg, irgendetwas hielt ihn fest. Als er wieder auf den Boden gerissen wurde, erklang das Gerassel von Ketten. „Shit... angekettet. Irgendwie muss ich aber hier rauskommen...“ Plötzlich ging eine Kerze neben ihm an und durch dieses gespendete Licht war es immerhin möglich, etwas zu sehen. Zwar nicht viel, doch es reichte aus. Nun offenbarte sich ihm das Umfeld: Der Raum, in dem er war... „Folterkammer?!?“ Jan... tatsächlich angekettet auf dem Boden sitzend. Aber der Anzug ist weg... „Das bedeutet... nein... nein! Das darf nicht sein! Das kann sich unmöglich um unser Ende handeln!“ Foltergeräte, soweit das Auge reicht. Dem Feind scheint jede Methode recht, Personen Informationen zu entlocken. Eine ebenfalls tiefe Stimme von der Seite ließ ihn aufschrecken: „Oh, hallo.“ Er wollte aufspringen, wurde aber von den Ketten aufgehalten. „Sorry, hab´ ich dich erschreckt?“ Neben ihm saß ebenfalls ein Gefangener in Ketten. Dieser aber war ein Wolf mit zwei böse aussehenden Augen. Erstmal atmete Jan tief durch, denn er dachte, es wäre einer von den Gestalten gewesen. Auch seinen Nachbarn schien das gleiche Schicksal getroffen zu haben. „Na wie geht’s?“ „Waaaaaas?!?“, dachte Jan erzürnt. Wie konnte dieser Typ in einer Situation wie diese fragen, wie es ihm ging? Die Antwort war selbstverständlich: Mieserabel! „Dieser Schwachkopf...“ „Hallo? Bist du noch anwesend?“, hakte sein Nachbar nach. „Nein... nicht wenn du Vollidiot da bist.“ Weil Jan immer noch kein Wort zustande brachte, schüttelte er den Kopf. „Kannst du nicht reden?“ Kopfschütteln... „Jetzt geht das schonwieder los...“ Über das ständige fragen, ob er nicht reden kann, war er mehr als genervt. „Nagut dann... hey! Das kenne ich noch von irgendwo...“ „Hä? Was meint der denn jetzt?“ „Bist du nicht Jan?“ „Woher kennt der meinen Namen?“ Kopfnicken. „Hey altes Haus! Freut mich echt, dich zu sehen!“ „ Aber ich nicht...“ „Erinnerst du dich noch an mich? An den guten alten Bruce?“ „Nö...“ Kopfschütteln. „Aber du MUSST dich an mich erinnern!“ Kopfschütteln. „Nein, ich habe dich noch nie gesehen.“ „Unfassbar... das du mich vergessen hast... dabei erinnere ich mich noch an unsere gemeinsamen Einsätze...“ „Moment mal... Bruce… Bruce?!?" In Jans Kopf arbeitete es... Bruce, das war doch... "Ich kann mich... erinnern... Bruce... war ein Freund aus meinen jungen Jahren. Wo kommt diese Erinnerung her? Ich... weiß es nicht... vielleicht werde ich mehr erfahren, wenn ich hier rauskomme..." Seine düstere Miene hellte sich auf und er hielt ihm seine Hand zum Handschütteln hin, aber aufgrund der Ketten konnten sie sich nicht berühren. "Du erinnerst dich also doch?!?" Erfreutes Kopfnicken. "Jaaaaaa! Mein Kamerad ist wieder da!" Dann sah Jan ihn fragend an. Dabei starrte er auf seine Ketten. "Achso, du willst wissen, wieso ich angekettet wurde? Nun... weißt du, als Andross besiegt wurde, verhalf ich Fox´Vater zur Flucht..." "Fox´Vater?!? Er lebt also doch noch? Ich dachte, er wäre von Andross ermordet worden!" "Weißt du noch? Ich sollte ihn auf dein Geheiß retten... bevor die gesamte Anlage in die Luft flog. Ach, und bevor du fragst, wie ich überlebt habe: Ich wurde lebendig im Keller vergraben, du hattest dich mit einem der neuen Mammut-Geländefahrzeugen aus dem Staub gemacht und hattest dich daraufhin 3 Jahre lang nicht mehr sehen lassen. Tja, eines Tages wurde ich befreit und stand Wolf O´Donnel gegenüber... dieser Gringo mit der leisen tiefen Stimme." "Also muss dieser Schatten vorhin Wolf O´Donnel gewesen sein..." "Dieser meinte, ich hätte uns verraten und wurde daraufhin in dieser Folterkammer eingesperrt. Seitdem sitze ich hier..." "Wow... da bist du aber arm dran." "Du bist das jüngste Mitglied des Wolf-Squads..." "Wolf-Squad?" Mit einer Handbewegung wollte er sagen, dass Bruce ihm doch bitte näher erläutern soll, was das "Wolf-Squad" ist. "Wie, du weißt nicht, was das Wolf-Squad ist? An was erinnerst du dich denn noch?" "Maaaaan, jetzt sag schon!" Sein wütendes Gesicht verstand Bruce vollkommen und interpretierte es als "Nein, ich erinnere mich an nichts mehr und ich möchte endlich wissen, was das ist." Is ja schon gut, dann erzähle ich dir nochmal alles von vorn... und was es damit auf sich hat..."

So begann Bruce zu erzählen:

"Noch bevor Andross zum großen Angriff auf das Lylat System blies, erschuf sein treuer Diener Wolf O´Donnel drei genetisch verbesserte Krieger. Genauer gesagt waren es drei Klone... ein Klon von Falco, Peppy und Wolf O´Donnel, welcher als Anführer agieren sollte. Falcos fliegerische Künste, Peppys taktisches Denken und Wolfs List und Tücke. Dieser Anführer... das bin ich. Um an die Gene der beiden Starfox-Piloten zu kommen, wurden Falco und Peppy in Corneria bewusstlos geschlagen, als sie nachts alleine waren. O´Donnel selbst übernahm den Auftrag. Dann nahm er ihnen Blut ab und flüchtete. Ich habe keine Ahnung, wieso er sie nicht damals schon umgelegt hatte. Ich glaube, er wollte die Klone gegen sie antreten lassen... egal. Also mithilfe des Blutes wurden die Klone erschaffen. Dann aber fehlte noch jemand... einer, welcher Fox ebenbürtig war. Daher nahm Wolf wieder Kurs auf Corneria und lautere Fox nachts auf... er griff zur betäubenden Munition, da er im Zweikampf mit Fox sicher verloren hätte. Dieser Junge ist deutlich schneller als er... mit Fox´ Blut kehrte er nach Venom zurück... der Fox-Klon war geboren. Und das... bist du." "Ich bin ein Klon von Fox? Also darum sehe ich wie er aus..." "Fortan warst du genauso schnell wie er. Durch genetische Verbesserungen sogar überlegen. Ursprünglich lautete dein Befehl also: Das Aufspüren und Eliminieren von Fox McCloud. Außerdem warst du damals für dein besonders grausames Wesen bekannt." "Wie bitte?!?" "Du hattest immer deine helle Freude daran, gegnerische oder inkompetente Soldaten zu quälen. Du hast Sachen mit deinen Opfern angestellt, die waren Wolf O´Donnel und selbst Andross zu widerlich. Du hattest sie gerne mal mit Feuer gefoltert, und du sollst gelacht haben, als sie vor Schmerz aufgeschrien haben. Egal, wer es auch war: Deine Opfer waren nachher nicht mehr wiederzuerkennen. Meist begingen alle, welche von dir gefoltert wurden, bei deinem nächsten "Besuch" Selbstmord, weil sie den Schmerz einfach nicht mehr ertragen konnten und eine weitere Folter nicht durchzuhalten war. Andross schickte uns auf einige Sabotage-Einsätze, wo wir ganze Arbeit geleistet hatten. Du wurdest zum neuen Anführer der Wolf-Einheit gewählt. Als Partner wurde ich dir zugewiesen. Hier offenbarte sich mir deine andere Seite: Zu deinen Kameraden warst du freundlich und hast immer gern Witze gemacht... und bei meinen Witzen gelacht. Mit der Zeit verstanden wir uns immer besser und wir gingen durch Dick und Dünn. Aus uns wurden richtige Freunde. Jedesmal, wenn du mich sahst, hast du mir zugewinkt und gleich gefragt, ob es mir gut gehen würde. Brian und Scorch waren allgemein als Kommandeure der Angriffe auf die Stellungen des Gegners eingeteilt und leiteten die Angriffe. Aber wir beide... und NUR wir beide spezialisierten uns auf Infiltration und Sabotage. Daher konnten wir auch wie geschmiert mit Technik umgehen. Deine Schieß-Fertigkeiten waren ungeschlagen und du trafst stets mit hoher Präzision... jedenfalls fandest du es sehr witzig, gegnerische Soldaten als Zielscheiben zu missbrauchen. Egal, wieviele Soldaten du ausgeschaltet und wie oft du den Alarm ausgelöst hattest: Nie konnte man dich finden... und wenn doch, dann hatten sie nie die Zeit dazu, deine Position durchzugeben. Eines Tages erschien eine kleine Corneria-Aufklärungseinheit mit drei Armee-Fliegern, unter der Führung von James McCloud. Peppy konnte leider entkommen und Pigma gesellte sich zu Wolf. James wurde gefangen genommen, und wir wollten ihn singen lassen, alles über Corneria halt. Weil er sich am Anfang weigerte, etwas zu sagen, entschieden wir uns, ihn eben mit Gewalt zum Reden zu bringen. Jedoch wollte er lieber sterben, als Corneria zu verraten. Wer kam dann auf dem Plan? Du! Also verschwandest du mit James in einen abgelegenen Raum... ich wusste nicht, was du da mit ihm angetan hast und ich möchte es bis heute nicht wissen... jedenfalls schrie er so laut, dass Schlafen, Buch lesen und Sport aufgrund der Lautstärke nicht möglich war. Erstaunlicherweise war er imstande, trotz der Folter zu schweigen. Eins muss ich dir aber sagen: Du hast es gehasst, andere Personen zu töten, du hast immer darauf geachtet, sie durch deine Quälerei nicht umzubringen. Das hat dich beeindruckt... als er schon zweimal gefoltert wurde, was das erste Mal war, dass irgendjemand dieselbe Prozedur überstanden hatte. Dann stand ich an der Tür zum Raum wo du mit James verschwunden warst und lauschte... ich konnte hören, wie du ihn gefragt hattest: "Fürchtest du den Tod?" Dieser antwortete: "Solange mein Sohn am Leben bleibt... nein." Sofort klang deine Stimme sanft... "Oh... du hast also einen Sohn? Wie heißt er denn?" Schweigen... "Sag mir sofort, wie dein Sohn heißt oder ich werde dir nicht mehr garantieren können, die nächste Quälerei zu überleben!" Ich hörte, wie irgendetwas gegen die Wand gedrückt wurde. Dann sprach James wieder... diesmal klang die Stimme etwas weinerlich. "Wieso... wieso sind Sie so grausam?!?" "Ich habe meine Befehle... Außerdem macht es mir Spaß, anderen Schmerz zuzufügen..." "Aber Ihr Leben kann doch nicht nur aus einem Inhalt bestehen: Andere soweit zu verletzen, bis sie Selbstmord begehen." "Ah... Sie wollen mir also tatsächlich vorschreiben, wie ich mein Leben zu führen habe? Wie niedlich..." "Nein, aber..." "Und jetzt sag mir, wie Ihr Sohn heißt!" Wieder wurde etwas gegen die Wand gedrückt. "Fox... Fox McCloud." Nun fiel etwas mit dumpfen Krach zu Boden. "Vielen Dank... noch irgendwelche letzten Worte, bis ich wieder mit Ihnen spiele?" "Ja... eine Bitte..." "Ich höre..." "Ich flehe Sie an... bitte, tun Sie meinem Sohn nichts an... BITTE!!!" "Dein Sohn soll am Leben bleiben? Hm... ich bin mal so nett und lasse ihn am Leben... nach einigen Spielchen..." "Neeeeeeeeeeiiiiiiiiin" Dann hörte ich, wie jemand den anderen zu Boden schlug. Wie es sich anhörte, hat er dir eine verpasst. Es ging weiter: "Wie kann man nur soetwas tun! Haben Sie überhaupt eine Vorstellung, was das Leben wert ist?" Keine Antwort... "Ich denke nicht! Haben Sie überhaupt mal wahre Freundschaft erfahren?!?" Immernoch keine Antwort... "Versetzen Sie sich in die Lage meines Kindes! Was würde er nur ohne Vater tun? Seine Mutter und meine Ehefrau habe ich an einer Krankheit verloren, dieser Schicksalsschlag war hart genug für ihn. Und wenn er jetzt noch seinen Vater verlieren würde?" Dann erklang wieder deine Stimme. Diesmal warst du irgendwie... anders... "Sie erstaunen mich. Nicht nur, dass Sie mir zuerst sagen wollen, dass jedes Leben einen Wert hat und jetzt haben Sie es sogar gewagt, mich zu schlagen. Normalerweise... würde ich Sie jetzt erschießen. Aber ich will mal nicht so sein... Ihr Durchhaltevermögen ist unglaublich. Noch niemand hat es gewagt, eine zweite Folter zu überstehen und mir auch noch zu widersprechen. Daher... will ich Euch beiden..." Die Spannung war unerträglich, ich spürte wie James angewurzelt da stand und gespannt zuhörte. "...das Leben schenken." Aus James platzte es heraus wie eine Knallerbse, die du auf dem Boden pfefferst: "Haben Sie vielen Dank! Ich weiß nicht, wie oft ich Ihnen noch dafür danken kann..." "Jajaja, und jetzt hören Sie bitte auf, mich zu umarmen! Ich werde Ihnen zur Flucht verhelfen... wenn die Zeit reif ist." "Wie meinen...?" "Wenn Andross angreift, werde ich dafür sorgen, dass Sie von Venom entkommen können." "Sehen Sie... so schnell kann aus Ihnen eine gute Person werden..." "Nein... eigentlich ist mir Ihr Leben und das Ihres Sohnes vollkommen egal und es ist mir auch gleichgültig, was aus Ihnen geschieht, da ich immernoch der Auffassung bin..." "Weiter?" "...dass das Leben eines gewöhnlichen Soldaten wertlos ist." "Aber dann..." "Richtig. Ich betrachte meins auch als wertlos. Ich bin nur ein Klon ihres Sohnes. "Wie bitte?!?" "Jaja... erschaffen um ein bestimmtes Medium zu vernichten, was dann aus mir wird, ist ungewiss." "So sieht mein Sohn in Zukunft also aus?" "Ja... wie Sie." "Das ist ja... wundervoll! Das muss ich unbedingt Fox..." "Falls Sie jemals lebend von diesem Ödland fliehen können, ich kann Ihnen keine heile Flucht garantieren..." "Wo werden Sie mich dann unterbringen?" "In meiner Kabine..." "W-Wirklich?!? Werden wir dann nicht entdeckt?" "Man hat mich mit Ihrer Aufsicht beantragt. Gefährlich wirds erst, wenn sie spitzbekommen, was wir wirklich vorhaben..." Dummerweise musste in diesem Moment niesen und da tönte es aus dem Raum: "Haben Sie das gehört? Ich glaube, da spioniert uns jemand aus..." Da lief ich davon, und was dann weiter mit James geschah, weiß ich nicht..." Jan war von dieser "Erzählung" mehr oder weniger ermüdet und schlief fast ein, da wurde er von Bruce wieder wachgerüttelt. "PASS AUF!!! Ich werde dir das Ganze nicht nochmal erzählen, kapische?" Müdes Kopfnicken... der Wolf fuhr fort: "Am nächsten Tag ließ sich O´Donnel zu sich in seine Kammer rufen... er wollte uns seine neue "Brut" vorstellen, was eigentlich nichts anderes als eine kleine, hässliche dämonische Kreatur mit 4 Armen war... "Ist das nicht ein entzückendes kleines Monster?", sprach O´Donnel anscheinend erfreut, "Mit diesen kleinen Dämonen frisch beschworen werde ich eine große Armee aufbauen, mit der sich keine andere messen kann... sie sind äußerst kräftig, belastbar, und besitzen ein großes Durchhaltevermögen, die Blaster-Waffen der cornerianischen Soldaten werden ihnen NICHTS anhaben können. Höchstens Kugeln... und die haben nur wir... hehehehe..." Alle lachten... nur wir beide nicht. Stattdessen betrachteten wir diese Ausgeburt mit einer Abscheu, die nicht verkennbar war. Aber du hattest dich eher einen Schritt davonbewegt... als ob du Angst hättest... leider hatten wir da nicht unsere Anzüge an... als du dich ein zweites Mal nach hinten bewegt hattest, sprang dieses Biest dich an!" "Iiiiiiiih...", sah Jan angewidert zu Bruce, "Es warf dich zu Boden und verbiss sich in deine linke Schulter. Du hattest geschrien, als ob es der letzte Moment deines Lebens gewesen wäre. Alle standen regungslos da und beobachteten mit einem gewaltigen Schrecken, wie du langsam zerbissen wurdest... ich regte mich, nahm meinen Bolter und schoss auf den Dämonen, bis sich dieser mit purpurnen Feuer auflöste. Aber du standest nicht mehr auf. Wir fürchteten, dich verloren zu haben. Da gab O´Donnel den Befehl durch: "Bringt ihn auf die Intensivstation, wir dürfen ihn nicht verlieren!" Ich sah mir deine Schulter an... ich sah sofort wieder weg, so schlimm sah es aus... daraufhin sah ich mir dein Gesicht an und wedelte mit meiner Hand davor... keine Reaktion. Auf einmal öffnetest du deine Augen ein wenig... deine Augen waren nicht mehr grün... sondern..."

KRACH!!!

Die Tür der Folterkammer sprang auf und Wolf trat mit den anderen beiden Wolf-Soldaten in den Raum. "Na sieh mal einer an... Ihr beide ganz allein in diesem finsteren Raum, mit nur einer Kerze... hattet Ihr nicht Angst im Dunkeln?" Er sah, dass seine Soldaten in Ketten mit wütenden Blicken antworteten. "Was habt Ihr denn? Ich bin es, Euer Papa! Und Ihr sollt nicht frech gegenüber Eurem Vater sein." "Genau, sonst gibt es Hausarrest und als Zugabe noch ungenießbares Spinat bis Ihr Euch übergeben müsst... hähähähä.", gab einer von den beiden seinen Senf dazu, wurde aber von Wolf wieder ruhiggestellt. "Ruhe Scorch! Los, löst die Fesseln!" "Ja Chef!" Gesagt, getan. "Nun denn... kommt mit mir mit in meine Kammer, dort werdet Ihr zum einen erzählen, was Ihr so besprochen habt... und du..." Ein Dreher zu Jan... "Wirst mir alles über das Starfox-Team sagen, was ich von dir wissen will..."

Eine sehr heikle Situation. Jan war zusammen mit seinem besten Freund und den beiden Starfox-Piloten in den Fängen des Feindes. Was wird er tun, wenn er über das Starfox-Team ausgefragt wird? Er hatte General Pepper versprochen, seine ganze Gesundheit und Kraft für seine Verbündeten aufzubringen, auch wenn es sein Leben kosten könnte. Er musste sich nun entscheiden: Entweder er verrät seine Freunde und kommt (vielleicht) auf freien Fuß, oder er würde für deren Freiheit sterben.

Die Wände waren mit Bildern von O´Donnel behangen... sie erreichten eine Tür mit der Aufschrift: "Betreten strengstens untersagt. Zuwiderhandlung wird mit dem Tode bestraft." Die Tür ging langsam auf...


"Tretet nur ein..."


          

 

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