STARFOX FANFICTION

Author/in: Dark Marine
Titel: Dunkelheit im Herzen




Kapitel 14: Gefängnisausbruch


„PENG!!!“. Nocheinmal ertönte dasselbe Schussgeräusch. Es sollte nicht lange dauern, bis beide herausfinden würden, woher die Geräusche kamen, denn gleich kamen ihnen zwei Gestalten aus dem dunklen Gang entgegen, die Jan sehr bekannt vorkamen. „Jaaan!“, riefen die zwei Personen, die noch auf Jan und Bruce zuhielten, „Was für ein Glück, dir geht’s gut!“. Nun kamen sie aus dem Schatten heraus... als ausreichend Licht auf sie fiel, erkannte Jan sie ganz genau. „Fox! Falco!“, dachte Jan hocherfreut und fiel beiden in die Arme. „Ja, ist ja schon gut Kamerad! Du erdrückst uns noch... hehehehe.“, lachte Falco. Als sie aber Bruce neben Jan entdeckten, richteten sie ihre Waffen auf ihn. Fox trug ebenfalls einen Bolter und Falco benutzte ein Blastergewehr. „Wer ist das?“, fragte Fox misstrauisch. Jan stellte sich vor Bruce und dieser erklärte ihnen: „Ich bin Jans Freund Weggefährte aus seinen jungen Jahren... Sie müssen Fox McCloud und Falco Lombardi sein, richtig?“. „Ja... aber sag mal, Freundchen... du siehst Wolf O´Donnel nahezu identisch aus... bist du sein Bruder oder so?“. „Äh fast... normalerweise spreche ich nicht gern darüber, aber weil Sie mich anscheinend erschießen, wenn ich es Ihnen nicht sage, will ich mal nicht so sein... ich bin Wolfs Klon namens Bruce, ursprünglich dazu erschaffen, Sie zu erledigen...“. „Aha... dann wäre es am besten, wenn wir dich jetzt gleich erschießen, bevor du uns an die Gurgel gehst!“. Aber Bruce wehrte ab. „Wenn Sie mich erschießen, haben Sie niemanden mehr, der Sie aus dieser Einrichtung führen wird.“. Fox und Falco wurden für einen Moment nachdenklich... und sagten dann: „In Ordnung. Dann führe uns hier raus, erledigen können wir dich nachher noch... wohin geht´s lang, Bruce?“. „Zuerst zum Zentralcomputer. Jans Sprachgerät wurde angeschlossen, um ihn auf Schritt und Tritt zu verfolgen. Wenn wir das Gerät zerstören, weiß niemand mehr, wo wir uns aufhalten.“. „Na dann los, Meister!“. Alle liefen los, außer Falco... er blieb stehen. „He, was ist los? Komm schon!“. „Ich weiß nicht so recht... aber meinst du nicht auch, dass Jan dein...“. Fox sah Jan mit wütenden Blick an... „Ehrlich gesagt... diesen Gedanken hatte ich auch!“, und richtete seine Waffe auf Jan. „Du elender Verräter, du hast all dies angezettelt und fällst uns bestimmt noch in den Rücken, während wir in dir einen treuen Verbündeten sehen!“. Bruce versuche, sie zu beschwichtigen: „Überlegt doch mal, wie kann Jan Euch umbringen wollen, obwohl er doch inzwischen bewiesen hat, dass er zu den Guten gehört?“. „Ach ja? Wie denn? Vielleicht waren all die „guten“ Taten auch nur geplant?“. „Er wurde von Wolf verstoßen...“. Fox sah ihn ungläubig an. „Wie jetzt?“. „Ja... aber das Wichtigste ist... er verhalf deinem Vater zur Flucht...“.

„Meinem... meinem... Vater...? Er... lebt also noch...?“. Jan nickte... Fox´ konnte sich nicht mehr halten und fiel ihm um die Arme, während an seiner rechten Wange eine Träne runterlief. „Vielen Dank... jetzt hast du mich wirklich überzeugt.“. Er ließ wieder los und sagte: „Packen wir es gemeinsam an! Legen wir los!“. Jetzt bewegte sich auch Falco. Bruce leitete sie durch die Einrichtung und schaute um jede Ecke. „Zum Zentralcomputer geht es hier entlang. Dummerweise wird sie von kleinen Dämonen und einigen Elitesoldaten bewacht, einen konzentrierten Angriff überstehen wir nicht.“. „Und wie sollen wir ihn dann bitteschön erreichen, ohne pulverisiert zu werden?“. „Wir kommen unterwegs an der Kaserne vorbei. Dort können wir uns mit Waffen und den Kampfanzügen eindecken. Dadurch erkennt man uns nicht und wir sind im Falle einer Erkennung gut geschützt und bewaffnet.“. „Schön... Moment mal, Dämonen?!?“. Ohne auf Falcos Frage zu achten, liefen sie weiter, während sie auf Soldaten achteten, die aus manchen Gängen auftauchten. Sobald ihnen ein Soldat entgegenkam, versteckten sie sich im Schatten, sodass sie unentdeckt blieben. Wenn Sie die gesamte Einrichtung alarmieren würden, hätten sie keine Chance gegen die Armee an Soldaten. Einmal kam ihnen ein Elitesoldat entgegen, der mit einem Bolter bewaffnet war. Im Schatten schlugen sie ihn bewusstlos und brachen ihm lautlos das Genick. Falco ließ den Blaster liegen und nahm sich das Gewehr.

„Wir sind da“. Eine Doppeltür mit der Aufschrift „Kaserne“ offenbarte sich an einer Wand. „Macht Euch keine Sorgen, die Kaserne ist...“, sagte Bruce noch beim Öffnen der Tür, aber im relativ kleinen Raum, der mit Waffen und Schließfächern vollgestellt war, befand sich ein Soldat auf einer Bank und polierte seinen Helm und seinen Blaster. „...leer...“, vollendete Bruce seinen Satz. Der Soldat sah auf, als die vier im Raum standen. „Wer seid Ihr?“, fragte er sie. Statt zu antworten, richteten alle ihre Waffen auf ihn, was dieser mit dem Hochreißen der Arme beantwortete. „Pass auf ihn auf...“, sprach Fox zu Falco. Die restlichen drei zogen sich Kampfanzüge an und rüsteten sich mit einigen Granaten. Als die drei fertig waren, zog sich nun auch Falco an. Um zu gewährleisten, dass der Soldat nichts Dummes anstellte, sperrte man ihn kurzerhand in einen großen Schrank und verbeulte die Tür, damit man sie nicht mehr durch reine Muskelkraft öffnen konnte. „Und bleib drin!“. Sie verließen den Raum und Bruce führte sie Richtung Zentralcomputer. „Verhaltet Euch unauffällig, eine falsche Bewegung und wir haben die gesamte Armee am Hals...“. Ein schwerbewachter und breiter Eingang schien den Eingang zur Zentrale zu markieren. Sie fragten die Soldaten am Eingang: „Wir laufen Patrouille. Zu unserem Einsatzbereich gehört die Überprüfung des Computers...“. Die Soldaten sahen ihn erst mal argwöhnisch an... dann schließlich machten sie den Eingang frei. Sie traten ein... und standen vor einem riesigen Gerät mit zahlreichen Bildschirmen. Auf diesem Gerät konnte man viele verschiedene Bereiche überwachen, darunter die Kerker und die Hangars. Schnell suchten sie nach dem Sprachgerät... neben ihnen stand ein Techniker, den sie sogleich fragten: „Wir sollten auf Befehl nach dem Sprachgerät sehen, das zur Überwachung des gefangenen Jans dient.“. Dieser wurde misstrauisch... „Mist...“, dachte Bruce. Aber zu ihrer Verwunderung bewegte sich der Techniker doch noch und deutete auf einen kleinen schwarzen Kasten, der an einem Lautsprecher installiert war. „Dankeschön.“. Bruce beugte sich über dem Gerät... dummerweise dachte Jan in diesem Moment: „Zerstöre endlich das Gerät!“, was laut aus dem Lautsprecher dröhnte.

Jetzt hatten sie sich verraten... der Techniker holte eine Blasterpistole raus. „Identifizieren Sie sich, sofort!“. Stattdessen schlug Bruce den Techniker zu Boden und zerstörte das Sprachgerät mit den Fäusten. Dies bekamen leider die Wachen mit, die ihre Dämonen mitbrachten, welche wie Hunde angekettet waren. Als sie den bewusstlosen Techniker und das zerstörte Sprachgerät sahen, holten sie ihre Waffen raus und ließen die Dämonen laufen. Schnell zog das Quartett ihre Waffen und schossen die Biester nieder, bevor sie überhaupt zum Sprung ansetzen konnten. Dann passierte nichts mehr... alle standen still da und bedrohten einander mit den Waffen. „Bleiben Sie wo Sie sind und Ihnen wird nichts geschehen.“, sagte einer der beiden Wachen, „Wir holen noch etwas Verstärkung, damit wir Sie...“.

Plötzlich sprang oben an der Decke eine Sirene an, was von rotem Licht begleitet wurde. „Was ist denn jetzt hier los?!?“. Diesen Moment der Verwirrung nutzten die Vier, um die Wachen ins Land der ewigen Träume zu bringen, bevor sie den Grund des Alarms an einem der Bildschirme erkannten. „Da! Schaut!“. Der Bildschirm zeigte einige große Schiffe, darunter zahlreiche Jäger. Fox und Falco erkannten die Identität der Schiffe sofort an ihrem Design. „Cornerianische Kampfschiffe! Die Armee hat eine Offensive gestartet, um uns zu retten!“. Aus den Lautsprechern dröhnte: „Eindringlinsalarm. Höchste Alarmstufe! Luftstreitkräfte und Bodentruppen bereit zur Verteidigung!“. „Das ist unsere Chance!“, rief Bruce. „Lasst uns diese Situation ausnutzen und abhauen!“. „Nicht, ohne vorher Wolf ein für allemal zu besiegen...“, erwiderte Fox. „Vergiss es! Wenn die cornerianische Armee erst mal aufräumt, bleibt nichts zurück. Nichteinmal Wolf, den kriegen sie auch noch.“. „Wenn du meinst... dann lasst uns aber vorher die Einrichtung in die Luft sprengen. Hat das Ding einen Selbstzerstörungsmechanismus? Bestimmt. Wolf ist verrückt genug, so etwas zu installieren. Und das genau...“. Er betätigte einen roten Knopf auf dem Gerät und zog zusätzlich einen Schalter runter. „...hier!“. „Selbstzerstörung initiiert. Detonation in... 10 Minuten.“. „So, durch den Hebel lässt sich die Selbstzerstörung nicht mehr abschalten... lauft was Ihr könnt!!!“.


Alle rannten um ihr Leben...


          

 

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