STARFOX FANFICTION

Author/in: Kiki McCloud
Titel: Der Erbe des Andross




Der Erbe des Andross         


4.Kapitel Streit und Schuldgefühle
Nach dem Kampf kehrte das Starfox zur Greatfox zurück und machte sich auf den Weg zurück nach Coneria. Und auch das Starwolfteam kehrte in ihre Basis, in ein stilgelegtes Bergwerk auf Venom, zurück. Dort erstattete Wolf Bericht. „Es läuft alles nach Plan Meister. Bald wird uns das gesamte Lylatsystem gehören.“ „Uns?“ Die Stimme, die von einem dunklen Podest am Ende des gewaltigen, mit Fratzen und Steinernen Drachenfiguren geschmückten Saales kam, lies Wolf das Blut in den Adern gefrieren. „Ihnen Natürlich, Meister! Verzeiht mir.“ „Nun, da du mir und auch schon meinem Vater, so treu gedient hast, wäre ich durchaus dazu bereit, dir einen Teil meines Reiches zu überlassen. Allerdings nur unter einer Bedingung!“ „Und die wäre?“ „Vernichte das Starfoxteam!“ Das Auge, das Wolf nach einem Kampf noch geblieben war, blitzte auf. „Mit Vergnügen Meister! Mit Vergnügen!“ Wolf verließ den Saal, fest davon überzeugt, dass sein Meister mit ihm zufrieden war und dass er auch seinen gerechten Lohn erhalten würde. Doch dieser sollte anders ausfallen als es sich Wolf gedacht hatte.


Zur gleichen Zeit gab es am anderen Ende des Lylatsystems, genauer gesagt im Hauptquartier des Starfoxteams, einen heftigen Streit zwischen Fox und Kiki. „Erst rastest du völlig aus, weil Falco mich als Anfängerin darstellen will, und wenn es dann Hart auf Hart kommt, dann bist du es selber der mich als Unfähig abstempelt!“ „Ich habe dich nicht als unfähig abgestempelt! Ich wollte nur verhindern das dir etwas passiert!“ „Als ob ich nicht auf mich selbst aufpassen könnte! Ich will dir mal was sagen: Wenn ich gewollt hätte das man mich ständig bemuttert, dann währe ich daheim geblieben und währe gar nichterst zum Starfoxteam gekommen!“ „Versteh doch endlich! Als Anführer des Starfoxteams bin ich nun einmal dazu verpflichtet auf meine Teamkollegen zu achten und dafür zu sorgen das sie auch wieder heil nach Coneria zurückkehren! ... Es war nämlich schon schlimm genug für mich das mein Vater nicht zurückgekehrt ist... .“ „Entschuldige bitte, Fox. Ich weiß ja das du es nur gut gemeint hast. Aber wenn man, wie ich, ständig von allen in Watte gepackt wird nur weil man eine Frau ist, dann kann es schon mal passieren das einem der Kragen platzt. ...Entschuldige.“ „Schon gut. Aber wir sollten jetzt zu den anderen gehen. Der General wartet sicher schon.“

Fox und Kiki machten sich auf den Weg in die Hauptzentrale der lylatianischen Armee. Den General Pepper hatte darauf bestanden, dass ihm das Starfoxteam nach ihrer Rückkehr genauestens bericht, über die Aktivitäten auf Venom, erstattet.

„Ah! Da sind sie ja endlich! Nun? Was haben ihre Nachforschungen ergeben?“ „Ich befürchte nichts gutes, General. Direkt nachdem wir Venom erreicht hatten wurden wir auch schon von einem Kampfgeschwader in Empfang genommen. Allen voran... „ Fox zögerte einen Moment es auszusprechen. „Was, allen voran?“ „Allen voran das Starwolfteam.“ Für einen Augenblick herrschte völlige Stille im Raum. Der General war sichtlich geschockt über diese Antwort. „Sind... Sind sie da auch sicher? Ich meine... Sie haben das Starwolfteam doch vor drei Jahren vernichtet!“ „Das dachten wir! Doch der Anführer war, der Stimme nach, eindeutig Wolf O’Donnel.“ „Dann werden wir mit dem schlimmsten rechnen müssen?“ Der General war nun doch etwas blass um die Nasenspitze geworden. „Ja General! Unter Umständen ist es möglich das Andross den Kampf überlebt hat.“ Insgeheim bewunderte Kiki Fox dafür das er diese Tatsache so gelassen hinnahm, obwohl Andross doch für denn Tot seines Vaters verantwortlich war. „Ich werde sofort Alarm Stufe1 einleiten lassen!“ Der General lies einen Oberoffizier rufen und beauftragte ihn damit, alles in die Wege zu leiten um einem eventuellen Angriff stand halten zu können. Dann beendete er die Besprechung und das Starfoxteam kehret in ihr Hauptquartier zurück.

Fox äußerte sich an diesem Tag vor seinen Freunden nicht mehr über seinen Verdacht. Er schien sich nicht mehr dafür zu interessieren. Doch die Gelassenheit von Fox war trügerisch. Denn durch die Geschehnisse wurde er wieder an denn Tod seines Vaters erinnert. Nach außen hin schien er völlig ruhig, doch als er sich am Abend zuhause die Fotos ansah, auf dehnen er, noch als Jungfuchs mit seinem Vater zusammen war, überkam in ein furchtbares Gefühl der Verlassenheit. Und ihm stellte sich eine Frage: Warum? Warum musste sein Vater sterben? Fox verstand nicht, was für einen Sinn Gott darin sah. Warum hatte Fox seinem Vater nicht geholfen? Er war zwar noch in der Ausbildung, doch den Flugschein hatte er zu diesem Zeitpunkt schon. Warum hat er seinen Vater nicht begleitet. Die Chance dazu hatte er doch. 

Schließlich hatte in General Pepper persönlich gefragt ob er seinen Vater nicht begleiten wolle. Doch Fox wollte seine Ausbildung nicht unterbrechen. Hätte er es doch getan. Hätte er es doch nur getan! Vielleicht wäre sein Vater dann noch am Leben! Schreckliche Schuldgefühle quälten Fox. Warum? Doch so sehr er auch darüber nachdachte, und so sehr er es sich auch wünschte, er konnte die Vergangenheit nicht ändern.


James McCloud war tot.