STARFOX FANFICTION

Author/in: Kiki McCloud
Titel: Der Erbe des Andross (Teil 5)




Der Erbe des Andross (Teil 5)            



5.Kapitel: Verbotene Liebe
Am nächsten Tag, es war ein Samstag, gab es im der Hauptzentrale der lyletianischen Armee ein reges treiben. Soldaten liefen durch die Gänge, Befehle wurden gebrüllt, kurz , es herrschte ein wildes durcheinander. Und mittendrin, General Pepper. Dieses Durcheinander hatte nämlich einen besonderen Grund: Die Nachforschungen des Starfoxteams ließen die Möglichkeit nicht aus, das Andross den Kampf vor drei Jahren überlebt hatte und das er das Lylatsystem ein weiteres mal angreifen könnte. Aus diesem Grund lies General Pepper alle erdenklichen Maßnahmen in die Wege leiten um einen Angriff unbeschadet überstehen zu können. Und wehrend der General in einem Berg von Unterlagen zu ersticken drohte, verbrachte das Starfoxteam ein ruhiges Wochenende. Peppy relaxte in seiner Hängematte im Garten, Slippy bastelte an einem von Kikis Arwingmodellen rum (Kiki hatte im eine ihrer Modelle geschenkt, nachdem Slippy die “Arwing-one“ in gang gebracht hatte) und Falco tingelte von einer Disco zu nächsten. Und Fox und Kiki? Die beiden hatten sich in der Stadt getroffen und saßen nun in einem Cafe und sprachen über die vergangenen Tage. „Du, Fox! Warst du heute schon in der HdlA (Hauptzentrale der lyletianischen Armee)?“ „Nein. Wieso?“ „Aber ich. Da war vielleicht was los! Mindestens 30 Soldaten liefen da rum. Und mittendrin der General. Der ärmste konnte einem fast leit tun.“ „Warum das denn?“ „Weil er vor lauter Akten seinen Schreibtisch schon nicht mehr sehen konnte!“ „Das ist mal wieder typisch! Der General lädt sich immer mehr Arbeit auf als er verkraften kann. Aber so ist er eben.“ „Wie lange kennst du denn General eigentlich schon?“ „Seit ich Kadett an der Militärakademie der cornerischen Verteidigungsarmee war. Da mein Vater ja ein berühmter Pilot war, konnte er es sich nicht verkneifen mich bei meiner Einberufung dem General vorzustellen.“ „Aha. Ich muss jetzt leider los. Wir sehen uns, Fox“ „Warte’ mal! Hast du nicht Lust mit mir ins Kino zu gehen? Heute, um acht?“ „Na klar!“ „Ich hole dich dann ab, OK?“ „OK! Tschüß Fox.“ „Bis später!“
Pünktlich um acht Uhr holte Fox Kiki von Zuhause ab und fuhr mit ihr zum Kino in der Innenstadt.
Nach der Vorstellung wollte Kiki nach Hause gehen. „Ich kann dich doch eben hinbringen.“, meinte Fox. „Danke Fox. Aber Frischluft hat noch niemanden geschadet. Bis Morgen!“ „Bis Morgen!“ Fox stieg in seine Kapriole auf das er so stolz war und fuhr los als er eine schrei hörte. „Kiki!“ Fox stieg in die Bremsen, sprang aus dem Wagen und lief in die Seitenstrasse aus der der Schrei gekommen war. Dort stand Kiki, von einem muskelbepackten Krokodil an die Wand gedrängt, und wusste nicht wie sie sich befreien sollte. „Hey! Warum legst du dich nicht mit jemanden in deiner Größe an!“ Der Angreife drehte sich um und bekam sofort Fox’ Faust zu spüren. Das Krokodil taumelte rückwärts, kam dann aber wieder zu Besinnung und griff Fox an. Dieser wich aus und schlug zurück. Doch auch das Krokodil war nicht ohne. Es startete einen neuen Angriff, war Fox’ Wendigkeit aber nicht im geringsten gewachsen. Fox griff einen Arm des Angreifers und schleuderte diesen über seine Schulter an die nächste Wand. Dort blieb dieser bewusstlos liegen. Dann wandte sich Fox an Kiki. „Alles klar?“ „Ja. Danke Fox.“ „Nichts zu Danken. Aber ich sollte dich vielleicht doch besser nach Hause bringen, oder?“ „Wäre vielleicht besser.“ Einige Minuten später waren sie vor Kikis Wohnung angelangt. Fox brachte sie bis zur Tür. „Na dann...“ Fox wusste nicht was er sagen sollte. Er sah in Kikis tiefblauen Augen und wusste nicht was er sagen sollte. Sie sah in an und schien genau zu wissen was er dachte. Einen Augenblick standen sie da, dann sagte Kiki „Gute Nacht, Fox.“ ,und drückte ihm einen Kuss auf die Wange. Fox stand da wie eine zur Salzsäule erstart. Dann wandte er sich zum gehen, sah sich dann aber noch mal um. „Gute nacht, Kiki.“ Fox fuhr zurück nach Hause. Seine Wohnung, eine Junggesellenbude wie sie im Buche steht, lag in der obersten Etage eines Hochhauses im Ostviertel von Coneria-City. Fox schloss die Tür auf, hängte seine Fliegerjacke an die Garderobe und ging in die Küche um sich ein Bier aus dem Kühlschrank zu hohlen. Dann setzte er sich aufs Sofa und schaltete den Fernseher ein. Doch irgendwie war er nicht so ganz bei der Sache. Fox dachte die ganze Zeit an Kiki. Er schloss die Augen und sah wieder Kikis blaue Augen vor sich. Fox sprang auf, lief in Badezimmer und duschte erst mal kalt. Was war nur mit ihm los? Es konnte doch wohl nicht sein das er sich verliebt hatte? Fox konnte die ganze Nacht nicht einschlafen. Und Kiki? Auch sie konnte die ganze nacht kein Auge zumachen. Sie wusste: Sie hatte sich verliebt. Seit sie in der cornerischen Armee war und dort Fox zum erstenmal begegnet war, war sie verliebt in ihn. Doch ihre Kameradinnen hatten ihr von ihm abgeraten. „Lass bloß die Finger von dem! Der ist schließlich ein Held und du nur eine einfache Pilotin. Der hat doch nur ein Auge auf Ranghöhere Damen oder auf die Sekretärin vom Chef. Also las es lieber, bevor er dir das Herz bricht.“ Aber nun war es entgültig um sie geschehen. Doch sie wusste das eine liebe zwischen Fox und ihr unmöglich war, da sie in einem Team waren und das “Gesetz der lyletianischen Armee“ eindeutig besagte das liebe zwischen Teamkameraden/innen verboten war. Es könnte unter umständen den Teamgeist schwächen. Kiki wusste das. Doch sie konnte es nicht ändern. Sie hatte sich in Fox verliebt.
Am nächsten Tag wurde das Starfoxteam zum General beordert. Dieser machte, nach diesem für in äußerst stressigen Wochenende, einen sehr geknickten Eindruck. „Ah. Da sind sie ja endlich. Nun, die Lage ist ernst. Sehr ernst sogar. Unser Beobachtungsteam hat weitere Aktivitäten auf Venom registriert. Ich bitte sie deshalb sich erneut auf den weg nach venom zu machen und die Sache auszukundschaften und, wenn nötig, zu beenden.“ „Zu Befehl General. Aber ich fürchte das wir bei einem erneuten Angriff des Starwolfteams nicht mehr so einfach davon kommen werden. Die Blackwings, die das Starwolfteam fliegt, können nämlich modifiziert werden.“ „Keine sorge McCloud. Ich habe bereits dafür gesorgt, das ihre Arwings eine besser Panzerung bekommen.“ „Aber ich fürchte“, meinte Peppy, „dass das nicht ausreichen wird. Den die modifizierten Blackwings haben nicht nur eine bessere Bewaffnung, sie sind auch um einiges schneller als unsere Arwings.“ „Das ließe sich ja ändern.“, meinte Slippy mit einem verschmitzten Grinsen. „Würden sie das echt schaffen, Toad? Vielleicht sollte ich damit besser ihren Vater...“ „Mein Vater hat in seiner Firma schon genug zu tun. Und es wird wohl nicht so schwer sein unsere Arwings auf Vordermann zu bringen.“ „Na wenn das kann Ja heiter werden!“ unkte Falco. „Wenn Slippy schon so anfängt kriegen wir unsere Arwing nur noch in Einzelteilen wieder!“ „Ähm.. wie lange brauchen sie für den umbau, Toad?“ „Nun ja... Mit ein wenig Hilfe... Vielleicht zwei Wochen.“ „Nun, da es um die Sicherheit des Starfoxteams geht, werde ich alles in die Wege leiten damit sie sobald wie möglich anfangen können. Und nun entschuldigen sie bitte, ich hab zu tun.“ „Jawohl, General!“
„Was hast du eigentlich vor, Slippy?“, fragte Kiki nachdem sie in ihrer Hauptzentrale angekommen waren. „Ich werde mir jetzt erst mal einen Bauplan der Arwings besorgen und mir dann überlegen wie ich die Sache am besten anpacke. Kannst du mir dabei helfen, Kiki?“ „Ich?“ „Ja. Du hast doch immer die besten Ideen.“ „Na gut.“ „Und wir?“, fragten Fox, Falco und Peppy fast gleichzeitig. „Ihr müsst uns dann beim umbau helfen. Der General wird uns zwar wahrscheinlich alle zur verfügunkstehenden Leute schicken, aber je mehr wir sind, um so schneller sind wir fertig. Und bis dahin habt ihr frei.“ „Na dann tschüss.“ „Ich melde mich dann bei euch Leute! Und wir machen uns am besten gleich an die Arbeit.“ 

„Alles klar, Slippy!“