STARFOX FANFICTION

Author/in: Kiki McCloud
Titel: Der Erbe des Andross




8.Kapitel - Qualvolle Erinnerung

Das Starfoxteam bekam erst mal vierzehn Tage Urlaub, was Fox allerdings nicht besonders freute. Er wollte Wolf unter allen Umständen erwischen uns dafür sorgen das er seine gerechte Strafe bekam. Doch Peppy hatte beim General durchgesetzt, dass Fox erst mal Flugverbot hatte, bis seine Schulterverletzung wieder geheilt war. Fox hatte zuerst verrückt gespielt und gemeint, dass es jawohl seine Sache sei, ob er mit einer Verletzung fliegen würde oder nicht. Aber zum Schluss musste er einsehen, dass Peppy recht hatte. Außerdem hatte er es ja nur gut gemeint. Fox musste sich also damit begnügen erst mal nur eine Taktik für sein Vorgehen zu erarbeiten. Nach drei Tagen erhielt er vom General die Nachricht, dass Kiki wieder bei Bewusstsein sei und man sie nun auch schon besuchen dürfe. Fox rief sofort Peppy, Slippy und Falco an und eine Stunde später traf sich das Starfoxteam vor dem Städtischen Kreis-Krankenhaus. „Ich hoffe nur, dass das mit dem Besuch auch klappt.“, meinte Slippy. „Warum sollte es den nicht klappen, du Kaulquappe!“ „Weil normalerweise nur den näheren Verwandten ein Besuch gestattet ist, du Truthahn!“ „Und wenn, dann gebe ich mich eben... als Kikis Freund aus!“, sagte Fox mit einem Grinsen. „Na das wäre ja vielleicht gar nicht soweit hergeholt. Oder, Fox?“ „Was willst du damit andeuten, Falco?“ „Nichts, nichts. Überhaupt nichts.“ Mit dem Besuchsrecht musste Slippy allerdings recht behalten. Doch mit Hilfe von Fox’ kleinem “Trick“ konnte wenigsten er zu Kiki. Diese war in einem Zimmer der Intensivstation untergebracht. Fox trat ein und wurde von Kiki sofort, wenn auch nur mit schwacher Stimme, begrüßt. „Na du Held! Lässt du dich auch mal blicken?“ „Ich konnte nicht eher. Die Ärzte haben niemanden an dich herangelassen. Und ich konnte auch nur herkommen weil ich mich...“ Fox hielt einen Moment inne. Irgendwie schämte er sich es zu sagen. „Weil du dich was? Als mein Freund ausgegeben hast?“ „Woher weist du...?“ „Weil ein ehemaliger Klassenkamerad von mir den selben Trick benutzt hat!“ „Na das erklärt auch den verdutzten Blick der Krankenschwerster. Ich hatte dir eigentlich Blumen mitgebracht, aber die Krankenschwester meinte, dass die hier nicht rein dürften. Wegen Bakterien und so.“ „Du Fox, ich wollte mich noch bei dir für meine Rettung bedanken. Die Schwester hat mir alles erzähl. Der General hatte ihr anscheinend alles haarklein berichtet. Wenn du nicht gewesen wärst, wäre meine Kariere als Starfoxpilotin schon beendet.“ „Ach. Das war doch selbstverständlich. Hätte ich für die anderen doch auch getan.“ Fox wurde nun doch etwas verlegen. „Trotzdem! Danke, Fox.“
Als Fox das Krankenhaus nach einer halben Stunde wieder verließ, wurde er bereits von seinen Kollegen erwartet. „Na endlich!“, rief Falco als er Fox sah, „Wir dachten schon du wolltest hier einziehen. Sozusagen als Dauergast!“ „Sehr witzig, Falco.“ „Wir haben keine Zeit für solche Albernheiten, Leute!“, meinte Peppy etwas gereizt. „Wir müssen zu General Pepper!“ „Warum das denn?“, fragte Fox verdutzt. „Das erklärt er dir besser selber.“, sagte Peppy. Und dessen Gesichtsausdruck verriet Fox, dass es sich um etwas ernstes handeln musste. Um etwas sehr ernstes.
Fünf Minuten später in der Hauptzentrale der lylatianischen Armee. „Hier sind wir. Was gibt es so wichtiges, General?“ „Wir haben etwas erhalten was sie sich unbedingt anschauen sollten.“ Der General übergab Fox eine N-Box (Ein etwa Handy großer Würfel für das Übertragen und Abspielen holografischer Nachrichten). Fox lies das Band laufen. Und schon bei den ersten Worten gefror ihm förmlich das Blut in den Adern. Es war die Stimme seines Vaters!
„Hier spricht James McCloud, Kommandant des Starfoxgeschwaders der lylatianischen Armee. Ich befinde mich in Gefangenschaft des Tyrannen Andross. Da ich durch mehrfach Folterung geschwächt bin, werde ich die nächsten Tage wohl nicht überleben. Durch die Mithilfe einer der Wärter war ich in der Lage diese Nachricht zu versenden, in der Hoffnung, dass sie ihren Empfänger erreicht. Und ... Ende.“
Einen Moment herrschte absolute Stille im Raum. Niemand der Anwesenden wagte es auch nur ein Wort zu sagen. Alle blickten auf Fox, der wie versteinert dastand und den Würfen in seiner Hand anstarrte. Plötzlich und ohne Vorwarnung hob Fox die Hand und im nächsten Augenblick zerschellte die N-Box an der nächsten Wand. Dann rannte er aus dem Raum. Falco wollte ihm hinterher, doch Peppy hielt in zurück. „Lass ihn. Das muss er erst mal verarbeiten. Und dabei kann ihm keiner helfen ...“
Fox stand völlig außer Atem im Stadtpark von Coneria-City. Es hatte zu regnen begonnen, doch Fox nahm es nicht einmal war. Nun war endgültig klar: James McCloud war tot. Doch irgendwie wollte Fox es nicht wahrhaben, obwohl es doch so offensichtlich war. Sein Vater war tot. Umgekommen in einer von Andross’ Folterkammern. Und was hatte Fox getan? Nichts! Überhaupt nichts! Wie lange hatte sein Vater wohl leiden müsse? Fox lies sich auf eine der Bänke fallen und vergrub den Kopf in den Händen. Er wusste nicht weiter. Ein Haufen Fragen schoss ihm durch den Kopf: Warum sein Vater sterben? Wieso hatte Fox ihm nicht geholfen Und wie alt war diese Nachricht eigentlich? Wie lange war die Nachrichtenkapsel in der N-Boxen über längere Strecken hinweg transportiert werden können, wohl im All herumgeirrt, bis sie schließlich hier gelandet war? Fox stand auf um zurück zur Zentrale zu gehen um den General zu fragen. Doch er konnte es nicht. Er setzte sich wieder auf die Bank und starrte in die grauen Regenwolken. Ihm fröstelte. Der Regen drang langsam durch seine Kleidung und er beschloss, nach Hause zu gehen. Dort angekommen lies er sich aufs Bett fallen und weinte. Weinte wie er zum letzten mal geweint hatte als er als Jungfuchs am Grab seiner Mutter gestanden hatte. Zusammen mit seinem Vater...“
Fox erschien die nächsten Tage nicht zum Dienst. Peppy beschloss, Fox zu besuchen um zu sehen wie es im ging doch auf dem Weg zu Fox Wohnung kam ihm dieser entgegen. Mit äußerst guter Laune! „Hey, Fox! Alles wieder in Ordnung?“ „Klar doch Peppy! Mir ging es nie besser!“ Fox ging an Peppy vorbei in Richtung Hauptquartier. Peppy sah ihm sorgenvoll nach, denn er kannte Fox schon lange genug, um zu wissen, dass eben nicht alles in Ordnung war. Er folgte Fox zum Starfoxhauptquartier. Fox arbeitet den ganzen Tag in seinem Arbeitszimmer an einem Plan, wie sie nach Venom gelangen und Andross ein für alle mal erledigen konnten. Er sprach mit niemanden darüber und Peppy hatte das ungute Gefühl, dass Fox etwas vorhatte.... 

Etwas äußerst gefährliches!